Beitrag zur Diagnostik der Pyelonephritis
Heinrich Lampen · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1963 · Heft 02 · S. 94-97
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung An einem größeren Beobachtungsgut (102 Patienten) wurde die Zuverlässigkeit einzelner diagnostischer Methoden zur Erkennung einer Pyelonephritis studiert. Dabei erwies sich die Peroxydase-Färbung des Harnsediments (nach Kaye) zum Nachweis von Leukozytenzylindern als besonders wertvoll. Leukozytenzylinder sind charakteristisch für eine Pyelonephritis. Sie konnten in 82% der untersuchten Fälle nachgewiesen werden. Damit darf die Peroxydase-Färbung des Harnsedimentes als eines der besten Untersuchungsverfahren auf dem Gebiet der Pyelonephritis-Diagnostik angesehen werden. Ein großer Vorteil der neue…