Beitrag zur Diagnose röntgennegativer Steine der Harnwege*
L. Held · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1963 · Heft 12 · S. 576-579
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der urographische Nachweis nichtschattengebender Konkremente des Nierenbeckens und der ableitenden Harnwege ist an den ungestörten Abfluß des kontrastmittelangereicherten Urins gebunden. Jede über etwa 10 Stunden andauernde Stauung im Bereich des Ureters führt bei nichtschattengebenden Konkrementen zur Kontrastmittelausscheidungsschwäche. Der Mechanismus ist noch ungeklärt. Die Harnstauung als Grundprinzip der pathologischen Ausscheidungsurographie verliert, da röntgenologisch nicht mehr nachweisbar, hier ihre zentrale diagnostische Bedeutung. Das steht in deutlichem Gegensatz zu Harnstauungen an…