Behandlung infizierter Weichteilwunden und Frakturen mit intraarteriellen Tetracyclin-Injektionen*
H. Volk, G. Mappes · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1963 · Heft 30 · S. 1477-1479
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Zur Behandlung septischer Prozesse nach Verletzungen der unteren Extremität hat sich uns die intraarterielle Behandlung mit Pyrrolidino-methyltetracyclin (Reverin®) sehr gut bewährt. Zur Infektionsprophylaxe bei komplizierten Frakturen oder infektionsgefährdeten Osteosyntheseoperationen kann die Reverin-Behandlung wegen ihrer Gefahrlosigkeit und guten Verträglichkeit empfohlen werden. Auch in Fällen, in denen eine lokale oder parenterale Antibiotikabehandlung keine Heilung mehr erhoffen ließ und Amputationen drohten, konnten noch Heilungen erzielt werden.