Das Verhalten des Serum-Magnesium-Spiegels bei akuten und chronischen Nierenerkrankungen1
H. Losse, W. Koenig · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1961 · Heft 16 · S. 824-827
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Bestimmung des Serum-Magnesium-Spiegels mit der Titangelb-Methode nach Orange und Rhein ergab bei 33 gesunden Probanden einen Mittelwert von 1,65 ± 0,24 mval/l. — Bei 15 Patienten mit akutem Nierenversagen im Stadium der Oligurie oder Anurie betrug der Serum-Magnesium-Spiegel im Mittel 2,32 ± 0,72 mval/l, bei 31 Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz und ausreichender Diurese 1,89 ± 0,70 mval/l. — Die Höhe des Serum-Magnesium-Spiegels ist offenbar abhängig von dem Ausmaß der Diurese. Eine Abhängigkeit von der Höhe des Rest-Stickstoffes ließ sich nicht erkennen. — Auf die Bedeutung der e…