Auffallende Purpura bei artifiziellem Abort1
A. Frank · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1961 · Heft 34 · S. 1618-1620
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einem artifiziellen Abort traten schwere, lokalisierte Hautblutungen, Kreislaufkollaps, Knochenmarksschädigung und Urämie auf. Die Hautblutungen waren bedingt durch Thrombozytenmangel, Störungen der Blutgerinnung und histologisch nachgewiesene schwere Schäden an kapillaren und präkapillären Gefäßen. Als Abortivum hatte die Kranke Safran (spanischer Krokus) eingenommen. Das klinische Bild der Safranvergiftung wird beschrieben und die Frage der toxischen oder allergischen Wirkung diskutiert. Im geschilderten Fall kam es zu vollständiger Heilung.