Pathologisch-anatomische Befunde in der Halswirbelsäulenregion bei verstorbenen Patienten mit Schädeltraumen
F. Leichsenring · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1964 · Heft 31 · S. 1469-1475
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei 20 unausgesuchten, letal verlaufenen Fällen von Schädeltraumen fanden sich bei makroskopischer und mikroskopischer Präparation der Halswirbelsäulenregion in jedem Falle Blutungen im Bewegungsapparat und in den nervösen Strukturen der Halsregion, gleichgültig ob schwerere oder leichtere Schädelhirnverletzungen bestanden. Diese Befunde geben dem Kliniker das Recht und die Pflicht, bei jedem Trauma der oberen Körperregion, die aus der Funktionseinheit des Schädels und der Halswirbelsäule besteht, an eine Beteiligung der Halswirbelregion zu denken und danach zu fahnden, den Begriff der Distorsion…