Zur Röntgendiagnostik bei akuten Blutungen des oberen Digestionstraktes1
R. Kraus, E. Ungeheuer, F. Strnad · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1959 · Heft 03 · S. 106-109
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Durch frühzeitige röntgenologische Untersuchung des Ösophagus wurden unter 151 Fällen einer schweren Intestinalblutung 25mal Ösophagusvarizen gefunden, deren Hämoglobin z. Zt. der Untersuchung zwischen 20 und 70% lag. Die Blutung konnte zunächst durch konservative Maßnahmen zum Stillstand gebracht werden. Bei der Operation derjenigen Patienten, die keinen krankhaften Befund am Ösophagus zeigten, lag die Blutungsquelle im Magen oder Zwölffingerdarm. Der Wert der röntgenologischen Ösophagusdarstellung im Stadium der profusen Blutung ist also unbestreitbar.