Restenilbehandlung bei vegetativen, neurotischen und reaktiven Störungen
H. Keller, L. Vogt · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1958 · Heft 35 · S. 1483-1485
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird über 100 ausgelesene Kranke unserer Poliklinik berichtet, die mit dem Meprobamat „Restenil” (2-Methyl-2-n-prepyl-1,3-propandiol-dicarbamat) und mit Placebos behandelt wurden. Psychosen und schwere organische Erkrankungen haben wir ausgeschlossen. Den Symptomen sind entsprechend ihrer Ausprägung Ziffern von 1—10 zugeordnet worden. Auf diese Weise war eine ziemlich genaue Verlaufskontrolle und eine schematische Darstellung der Ergebnisse möglich. Statistisch einwandfreie Besserungen erzielten wir in den drei Gruppen: Angst- und Unruhezustände, gesteigerte Erregbarkeit mit inadäquaten Reakti…