Zur Kritik der „reflektorischen Pupillenstarre”
L. Roemheld · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1934 · Heft 41 · S. 1541-1543
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das Bild der Tabes dorsalis, speziell das Bild der reflektorischen Pupillenstarre, beruht nach Erb in 90—93 % der Fälle auf einer vorausgegangenen luischen Infektion. Das Bild der metatraumatischen Pseudotabes oder pseudoreflektorischen Pupillenstarre weicht etwas ab von dem Bild der echten Tabes, namentlich hinsichtlich der Art und Weise der Pupillenreaktion bei Akkommodation und Konvergenz und hinsichtlich des Durchmessers der Pupille. Bei der echten Tabes ist die Konvergenz- und Akkommodationsreaktion meistens prompt, bei der Pseudotabes gewöhnlich langsam, unter Umständen direkt myotonisch. D…