Ueber die intravenöse Pilokarpininjektion als Mittel gegen postoperative Harnverhaltung
H. M. Hinrichsen · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1927 · Heft 21 · S. 874-875
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 1. Es soll nach Hernienoperationen, nach Appendektomien, nach Hämorrhoidaloperationen, nach gynäkologischen Eingriffen sowie nach chirurgischen Manipulationen in der Gegend von Skrotum oder Damm, wenn irgend möglich, viel zu trinken gegeben werden. 2. Jedenfalls ist bei Harnverhaltung so lange mit der intravenösen Pilokarpininjektion zu warten, bis die Blase drei Querfinger breit über der Symphyse steht. Eine einmalige, ganz selten zweimalige i. P. I. führt dann unter den charakteristischen Symptomen zum Erfolg der spontanen Urinentleerung.