Zur Behandlung der metasyphilitischen Erkrankungen des Zentralnervensystems mit Malaria1)
W. Kaldewey · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1928 · Heft 39 · S. 1626-1629
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 1. Spätsyphilitische Erkrankungen sollen schnellstens einer geeigneten Klinik zur Behandlung zugeführt werden. Die Aussichten auf eine weitgehende, bis an die Berufsfähigkeit reichende Remission sind dann die günstigsten. 2. Die Behandlung ist verhältnismäßig risikolos, und die Gefahren sind vorwiegend in latenten, unter dem Einfluß des Malariafiebers aufflackernden Infektionen zu suchen. 3. Diese Gefahren sind auszuschalten durch genaueste klinische Untersuchung unter Zuhilfenahme des Blutbildes und der Senkungsreaktion im Verein mit einer unter Umständen notwendigen Vorbehandlung.