Veränderte neuronale Verarbeitung von oVEMPs bei Patienten mit Multiple Sklerose
Lisa Schulte-Göbel, Maximilian Linxweiler, Klaus Fassbender, Mathias Fousse, Silke Walter, Alessandro Bozzato, Bernhard Schick, Dietmar Hecker · Pädiatrische Praxis · 2025 · Heft 08 · S. 498-504
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Hintergrund Die Multiple Sklerose ist eine Erkrankung des zentralen Nervensystems, die sich in der gestörten Reizweiterleitung durch Schädigung der Myelinschicht widerspiegelt. Neben den visuell evozierten Potenzialen sind es immer mehr auch die vestibulär evozierten myogenen Potenziale (VEMPs), die zur Befundung mitbetrachtet werden. Aufgrund eines geringen Signal-Rausch-Abstandes werden üblicherweise einige 100 Reizantworten gemittelt, um aus diesen Kurven Amplitudenhöhe und Latenzen zu bestimmen. Dieses Verfahren filtert jedoch Informationen aus der Messung heraus, welche weitere Erkenntnisse…