CareLit Fachartikel

Psychopharmakologische Behandlungspraxis in Münchener Altenpflegeheimen

Molter-Bock, E.; Hasford, J.; Pfundstein, T. · Gerontologie und Geriatrie, Darmstadt · 2006 · Heft 1 · S. 336 bis 343

Dokument
94961
CareLit-ID
Jahr
2006
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Gerontologie und Geriatrie, Darmstadt
Autor:innen
Molter-Bock, E.; Hasford, J.; Pfundstein, T.
Ausgabe
Heft 1 / 2006
Jahrgang 1
Seiten
336 bis 343
Erschienen: 2006-10-01 00:00:00
ISSN
1435-1269
DOI

Zusammenfassung

Die in Münchener Pflegeheimen an 888 Bewohnern durchgeführte Studie ergab, dass 56,4% Psychopharmaka erhielten und dass Bewohner von Doppelzimmern gegenüber Bewohnern von Einzelzimmern doppelt so häufig Antipsychotika verordnet bekommen. In einer Teilstichprobe von 397 Bewohnern lag die letzte Überprüfung der Verschreibungen von 17,5% der Psychopharmaka mindestens 3 Monate bis teilweise Jahre zurück. 13,6% der Psychopharmaka-Konsumenten erhielten Psychopharmaka, die von älteren Menschen unter Zugrundelegung der amerikanischen Beers-Kriterien grundsätzlich möglichst nicht eingenommen werden sollten.

Schlagworte

PSYCHOPHARMAKA ANTIDEPRESSIVA HYPNOTIKA SEDATIVA THERAPIE STUDIE LITERATUR PATIENTEN HOFFNUNG AFFEKT KRANKHEIT ROLLE LEBEN MENSCHEN ÜBERLEBEN HÄMATOLOGIE