Magnetresonanz-Defäkografie – was ist relevant für die Beckenbodenchirurgie?
Christopher Kämpfer, Claus Christian Pieper · Zentralblatt für Chirurgie · 2025 · Heft 04 · S. 362-371
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungDie MR-Defäkografie hat sich als maßgebliche Bildgebung bei komplexer Beckenbodendysfunktion etabliert. Die Analyse und klinische Interpretation sind aufgrund einer Vielzahl möglicher simultan erfasster Pathologien und der komplexen Anatomie herausfordernd. Ein vertieftes Verständnis dieser Untersuchungsmodalität ist für den klinisch tätigen Beckenbodenchirurgen essenziell, um das Potenzial dieser Bildgebung voll auszuschöpfen. Unter Rückgriff auf die relevante wissenschaftliche Literatur zur MR-Defäkografie der letzten Jahre sollen Fragen zur Patientenselektion, zur Patientenvorbereitung, zu Abla…