Auswirkungen der Mindestmengenvorgabe in der operativen Lungenkrebstherapie - Betrachtung aus Patientenperspektive
Dominik Lobinger, Andreas Hiebinger, Christian Geltner, Florian Eicher, Gudrun Groß, Iyad Shalabi, Alicia Reiche, Ekaterina Mamonova, Johannes Bodner · Zentralblatt für Chirurgie · 2025 · Heft 07
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Hintergrund Infolge eines vom Gesetzgeber veranlassten Beschlusses gilt seit Jahresbeginn 2024 eine Mindestmengenvorgabe für die operative Lungenkrebsbehandlung in Deutschland. Dies hat zu Veränderungen in der Versorgungsstruktur geführt, sodass manche Patientinnen und Patienten nun wohnortferner, in einem nicht vertrauten Umfeld operiert werden. Patienten/Materialien und Methoden Patientenbefragung mittels standardisierter Fragebogen, deskriptive Ergebnisauswertung. Ergebnisse Am Donau-Isar-Klinikum werden als Konsequenz der Mindestmengenvorgabe seit 2024 keine anatomischen Lungenresektionen meh…