Die Behandlung zerebraler Anfälle mit Scopolamin
H. Wolff · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1956 · Heft 34 · S. 1358-1360
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei 5 Kranken mit synkopalen Anfällen nahmen nach einer Behandlung mit Barbitursäure- und Hydantoinpräparaten die Paroxysmen erheblich zu. Eine Kranke wurde mit Ephetonin, eine andere mit Megaphen vorübergehend anfallsfrei. Bei der mit Ephetonin behandelten Patientin veränderten sich später die Paroxysmen, es kam zu lange dauernden Anfällen mit Bewußtlosigkeit und Muskelkrämpfen, die durch Verschließen des Mundes und der Nase (Anstieg des CO2-Gehaltes im Blut und im Gewebe!) beendet werden konnten. Bei 5 Patienten konnten die synkopalen Anfälle mit Scopolamin beseitigt werden. Bei einer Dosierung…