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Läßt sich die auftretende Angst vor einer Schockbehandlung beeinflussen?

H. Lieser · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1956 · Heft 37 · S. 1503-1504

Dokument
950187
CareLit-ID
Jahr
1956
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
H. Lieser
Ausgabe
Heft 37 / 1956
Jahrgang 81
Seiten
1503-1504
Erschienen: 1956-09-14 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Ein Nachteil der Schocktherapie liegt in der Angst, die diese Behandlung auslöst. Nach eigenen Untersuchungen entsteht die Angst nicht vor, sondern nach den Krämpfen, in der Regel nach dem dritten bis vierten Schock. Sie steht mit einer Adrenalinausschüttung im Zusammenhang. Es wurde deshalb das Adrenolytikum Megaphen in insgesamt 2000 Behandlungen an Patienten erprobt, die noch keine Schockangst erlebt hatten. Nach Ablauf des Krampfes wurde zunächst ein Narkotikum verabreicht und dann Megaphen (50 mg in 20 ml) langsam infundiert. Nebenwirkungen wurden nicht beobachtet. In allen Fällen ließ sich…

Schlagworte

DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift