CareLit Fachartikel

Die Sprachmelodie als ärztliches Problem1

F. G. v. Stockert · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1956 · Heft 19 · S. 732-735

Dokument
950245
CareLit-ID
Jahr
1956
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
F. G. v. Stockert
Ausgabe
Heft 19 / 1956
Jahrgang 81
Seiten
732-735
Erschienen: 1956-05-11 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Ein wesentlicher Faktor des Sprachverständnisses ist das Erhaltensein einer Sprachmelodie. Die Physiognomie der Sprache wird durch ihre musischen Elemente vermittelt. In Tonhöhe, Dynamik und Agogik der Sprache kommt nicht nur die innere Haltung der Persönlichkeit zum Ausdruck, sondern sie bildet auch das Gerüst des vorsprachlichen Entwurfs und somit formal die sprachliche Vorgestalt. Die grammatische Gliederung ist unabhängig vom Inhalt durch die Sprachmelodie gekennzeichnet und bleibt auch in der inhaltlich unlogischen Verbigeration der Schizophrenen und der Traumsprache erhalten? sie fehlt aber…

Schlagworte

DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift