Einseitige Erblindung nach Inhalationsnarkose
G. Klomp · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1956 · Heft 20 · S. 772-774
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einer 48jährigen Patientin trat nach einer abdominellen Totalexstirpation des Uterus wegen klimakterischer Blutungen eine einseitige Erblindung infolge eines Verschlusses der Zentralarterie der Netzhaut auf. Nach Vorbereitung mit Megaphen war eine Lach-gas-Äther-Inhalation im sog. geschlossenen System angewandt worden. Für ein Gefäßleiden bestand kein Anhalt. Der Blutdruck war normal, der Blutverlust während der Operation laufend ersetzt worden. Eine wesentliche Ursache des Verschlusses der Zentralarterie ist ein falscher Sitz der Narkosemaske, wodurch es zu einem Druck auf das linke Auge und…