Zur zervikalen Migräne
W. Geiger · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1952 · Heft 07 · S. 198-201
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Während der Jahre 1949 bis 1951 hatten wir Gelegenheit, 16 Kranke mit dem durch Röntgenbefund gesicherten Syndrom einer zervikalen Migräne zu beobachten. Das Krankheitsbild ist erstmalig 1925 von Barré beschrieben worden; eine deutschsprachige Monographie erschien 1949 unter dem Titel „Migraine cervicale” von Bärtschi-Rochaix. Die klinische Symptomatik ist durch die Kombination von anfallsweise auftretenden halbseitigen, mit Parästhesien einhergehenden Kopfschmerzen, Schwindelerscheinungen, Hör- und Sehstörungen sowie einer auffäligen Steifhaltung und Druckempfindlichkeit der Halswirbelsäule, gel…