Eisendosierung und Eisenresorption1
Herbert Wendel · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1952 · Heft 09 · S. 268-271
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Oral zugeführtes Eisen kann nicht frei und unbegrenzt die Darmwand passieren. Es wird in den Mukosazellen des Darmes temporär als Ferritin gespeichert, aus dem dann je nach Bedarf des Organismus Eisen in die Blutbahn gelangt. Da dieser Prozeß länger dauert als die Resorptionsmöglichkeit für eine bestimmte Eisendosis bei der Passage des Magen-Darm-Kanales und da die Aufnahmefähigkeit der Mukosazellen für Eisen beschränkt ist, ist das Ausmaß der enteralen Eisenresorption auch bei Eisenmangel des Organismus und selbst unter optimalen Bedingungen definitiv begrenzt.