Die Behandlung von Anämien im Säuglings- und Kindesalter mit dreiwertigem Eisen
Heinrich Wiesener · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1952 · Heft 19 · S. 622-625
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eisenmangelanämien des Säuglings- und Kindesalters können nach eigenen Untersuchungen in kurzer Zeit mit verhältnismäßig hohen Dosen intravenös gegebenen dreiwertigen Eisens geheilt werden. Säuglinge im 1. Trimenon erhielten 5 mg/kg Körpergewicht täglich bis zu einer Gesamtdosis von 100 mg, ältere Säuglinge 10 mg/kg Körpergewicht täglich bis zu einer Gesamtdosis von 800 mg. Bei Kleinkindern sollte man als Gesamtdosis 1,5 g, bei Schulkindern 2,0 g nicht überschreiten. Im Säuglings- und Kindesalter sprechen auch hypochrome Infektanämien auf intravenös verabreichte, hohe Eisengaben gut an.