Herztherapie mit Lanatosid A
A. Dönhardt, K. Fettweiss · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1955 · Heft 26 · S. 1006-1011
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Einführung der reinen Digitalisglykoside hat es möglich gemacht, durch die Ausnutzung der unterschiedlichen Wirkungsdauer die Therapie dem Einzelfall anzupassen. In der Wirkung ist zwischen dem stark kumulierenden Digitoxin und dem wenig haftenden Lanatosid C das Lanatosid A einzuordnen, dessen Resorption an diejenige des Digitoxins heranreicht, das aber weniger stark kumuliert und daher seltener toxisch wirkt. Erfahrungen an über 500 Herzkranken zeigen, daß Lanatosid A wegen seiner großen therapeutischen Breite zur langdauernden Digitalisierung in der Praxis besonders gut geeignet ist.