Nachkrankheiten nach Magenoperationen
Werner Schrade · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1952 · Heft 36 · S. 1086-1090
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Abgesehen von Anämien und Vitaminmangelzuständen kommen bei Magenoperierten auch Knochenentkalkungen vor, eventuell mit Spontanfrakturen, sogenannte agastrische Osteoporosen. Andere postoperative Störungen stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit bestimmten Nahrungsaufnahmen. Es handelt sich um Schwächezustände, die mit eigenartiger Symptomatologie sofort nach dem Essen auftreten. Sie lassen sich bei einem Großteil von Magenresezierten durch eine perorale Traubenzuckerbelastung provozieren und beruhen auf Kreislaufstörungen eventuell mit totalem Kollaps, offenbar reflektorisch vom Jejunum aus aus…