Zur Prophylaxe und Therapie des Wundseins beim Neugeborenen und Säugling
H. Schirmacher · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1954 · Heft 39 · S. 1454-1455
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Ammoniakdermatitis und das Wundsein gehören zu den häufigsten Erkrankungen des Neugeborenen und Säuglings. Als exogene Ursache kommt einmal der schädigende Einfluß des Urins in Frage, der bei alkalischer Reaktionslage Ammoniak freisetzt, das eine ätzende Wirkung entfaltet. Als endogene Ursache ist die konstitutionell minderwertige und empfindliche Haut anzusehen, der der natürliche Fett- und Säureschutz fehlt. Prophylaktisch und therapeutisch ist neben dem gründlichen Ausspülen der Windeln für eine Abdeckung der Haut Sorge zu tragen. Durch den flüssigkeitsundurchlässigen Schutzfilm der Fissan…