Therapie von Streßulkusblutungen mit Cimetidin
F. Schulz, R. Schiessel · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1979 · Heft 52 · S. 1845-1848
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In einer offenen prospektiven Studie wurden 56 Streßpatienten, nachdem gastroskopisch eine Blutungsquelle (Erosionen oder Ulzera im Magen oder Duodenum) eindeutig nachgewiesen werden konnte, mit 1200 mg Cimetidin intravenös pro Tag (im Dauertropf oder vierstündlich 200 mg intravenös) behandelt. Rechnet man zwei Fehlindikationen wegen Arrosionsblutungen ab, so konnte bei 46 Patienten mit Cimetidin ein Therapieerfolg erzielt werden. Siebenmal kam es nicht zum Blutstillstand, davon sind zwei Patienten verblutet, einer trotz mehrmaliger Operation. In einem Fall kam es zwar zum Blutungsstillstand, abe…