Scharlachprobleme
Heinrich Wiesener · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1953 · Heft 04 · S. 120-123
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Nach den Erfahrungen der Berliner Epidemie von 1949 bis 1952 ist wegen des häufigen Auftretens bakterieller Komplikationen bei scharlachkranken Kindern eine Penicillin-Behandlung mit individueller, nicht zu niedriger Dosierung gerechtfertigt. Penicillin-Behandlung in Vier- bis Achtbettzimmern ist nicht zu empfehlen. Bakterielle Komplikationen treten bei konsequenter Penicillin-Frühbehandlung in Zwei- bis Dreibettzimmern eindeutig (statistisch gesichert) seltener als bei Kontrollpatienten auf. Die Kurzbehandlung mit Entlassung am 6. bis 7. Tage der Penicillin-Behandlung hat sich bewährt. Die Aufna…