Zur Kreislaufwirkung ganglienblockierender Stoffe
R. Wenger, D. Doneff, E. Vyslonzil · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1953 · Heft 10 · S. 322-327
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 1. Bei 20 Patienten —10 kreislaufgesunden Patienten, sowie 10 Patienten mit Hypertonie bzw. arteriosklerotischer Myokardiopathie — wurden im Verlaufe einer künstlichen Blutdrucksenkung mittels der ganglienblockierenden Substanzen Hexamethonium bzw. Pendiomid während otologischer Operationen fortlaufende elektrokardiographische Kontrollen vorgenommen. Es wurden Blutdruckwerte bis zu 40 mm Hg. (systolisch) erreicht. Es zeigte sich bei fast allen (18) Patienten deutliches Niedrigerwerden der T-Zacken in Abi. I und II während der Wirkung dieser Substanzen. Bei Patienten mit abnormem präoperativem Ele…