Über die miliare Lungenhämosiderose im Röntgenbild (I)
R. Haubrich, E. Versen · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1954 · Heft 09 · S. 346-354
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die miliare Lungenhämosiderose ist pathologisch-anatomisch durch eine, über die gewöhnliche braune Induration hinausgehende Bildung von makroskopischen, siderofibrösen Knötchen gekennzeichnet. Sie tritt nur bei etwa 5% aller Mitralstenosen auf, und ihre Ausbildung ist an bestimmte hämodynamische Umstellungen im kleinen Kreislauf gebunden; Beginn der Lungenstauung im jugendlichen Alter und eine baldige Wiederherstellung der Kompensation oder eine nur intermittierende Dekompensation scheinen notwendige Voraussetzungen zu sein. Das Röntgenbild der ausgeprägten Fälle zeigt innerhalb einer interstitie…