Das Vakuum-Phänomen (R. Ficksches Zeichen)
A. Ravelli · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1955 · Heft 08 · S. 236-240
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das Sichtbarwerden des wahren Gelenkspaltes im Röntgenbild in Form einer luftdichten Aufhellung beruht auf der Bildung eines intraartikulären Vakuums, in dessen Folge sich eine Gaskammer entwickelt. Dieses Vakuum-Phänomen wurde schon von Rudolf Fick im Jahre 1897 an den Grundgelenken der Finger entdeckt und in der noch heute gültigen Weise erklärt. Bisher wurde dieses R. Ficksche Zeichen an fast allen Gelenken nachgewiesen. Auf einen gleichartigen physikalischen Vorgang sind auch die Aufhellungsstreifen in den Zwischenwirbelscheiben und in der Symphyse zurückzuführen.