Der transpylorische Magenschleimhautprolaps Keine Fehldiagnose, sondern ein röntgenologisches Symptom
W. Frik · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1955 · Heft 10 · S. 525-530
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der röntgenologische Nachweis eines transpylorischen Magenschleimhautprolapses ist nur dann möglich, wenn man in der „Portio duodenalis” (Bernstein) die Muskulatur von dem Schleimhautüberzug abgrenzen kann. Hierzu dient das vom Verfasser früher angegebene Symptom des horizontalen Kontrastmittelsaumes in der Bulbusbasis. Man kann damit erhebliche quantitative Veränderungen des Schleimhautüberzuges der Bulbusbasis nachweisen, die nur durch einen Prolaps von Magenschleimhaut erklärt werden können. An dem röntgenologischen Symptom „transpylorischer Magenschleimhautprolaps” muß deshalb festgehalten we…