Zur Problematik der Diploëvenen*
H. J. Süsse · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1962 · Heft 07 · S. 17-23
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Druck- und hydrodynamische Verhältnisse werden der Vorstellung von den dynamischen Beziehungen zwischen dem Schädelinhalt und der Schädelkapsel zugrunde gelegt. Davon ausgehend wird die Annahme begründet, daß der Nachweis betonter oder atypischer Diploëvenen ein diagnostisch wertvolles, wenn auch unspezifisches und nur fakultatives Kriterium ist, das bei ätiologisch unterschiedlichen organischen Veränderungen und funktionellen Störungen als Zeichen einer gestörten dynamischen Relation im Kopfbereich auftritt.