Die Gefäßwanddissektion als Komplikation der translumbalen Aortographie
H. Diemel, H.-G. Schmitz-Dräger · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1967 · Heft 03 · S. 393-402
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die meisten intramuralen Kontrastmittelinjektionen bei der translumbalen Aortographie bleiben folgenlos. Potentiell aber kann sich aus jedem intramuralen Depot eine fortschreitende Wanddissektion entwickeln. Dabei können Seitenäste der Aorta teilweise oder vollständig verlegt werden. Es resultieren bedrohliche Mangeldurchblutungen in den abhängigen Organen. Blockierungen beider Nierenarterien verlaufen fast immer tödlich. Auch bei intestinalen Nekrosen, Rückenmarksschädigungen oder einer Gangrän der Beine ist die Prognose ernst. Zur Vermeidung der Aortenwanddissektion wird eine einwandfreie Punkt…