Die röntgenologische Darstellung der Leber und der Milz im Experiment mit Tantalpulver
P. Davaris, F. Huth · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1971 · Heft 01 · S. 119-126
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Suspendiertes Tantalpulver führt nach intravenöser Injektion bei Ratten zu einem metalldichten Schatten der Leber und der Milz im Röntgenbild. 2–3 Wochen nach der Injektion des Tantals stellen sich regelmäßig 2–3 Lymphknoten im Leberhilus dar. Der Röntgenschatten dieser Organe ist intensiv und bleibt über Monate bestehen. Die Organe werden durch das inerte Element nicht geschädigt. Die Speicherung des Tantals in den genannten Organen kann als Kontrolle für die Funktion dieser Organe nach Belastungen wie Lymphostase, Cholostase und Überangebot eines Vitalfarbstoffes verwandt werden. Die Speicherfu…