Kritisches zur angiographischen „Tumoranfärbung“
W. Wenz, G. van Kaick, K. Wegener · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1971 · Heft 08 · S. 180-185
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Kritische Betrachtung der angiographischen Tumoranfärbung am Beispiel eines cholangiolären Leberkarzinoms bei einem 51jährigen Thorotrast-Patienten. Die kräftige, zunächst angiographisch in Richtung eines Hämangioendothelioms gedeutete „Tumoranfärbung“ wird histologisch durch Verteilung des Kontrastmittels über Kapillaren und Tumorgallengänge erklärt. Auf diese Weise entsteht ein genügend scharfer Kontrast gegenüber der Umgebung. Die Beobachtung soll auf die Relativität der diagnostischen Bedeutung der sog. „Tumoranfärbung“ auch beim primär schlecht vaskularisierten Karzinom hinweisen. Sie beruht…