Zum Wachstum der arteriovenösen Angiome der Hirngefäße
A. Isfort · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1972 · Heft 06 · S. 772-775
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Aufgrund angiographischer Befunde wird das Wachstum eines arteriovenösen Hirnangioms auf sechsfache Größe zwischen dem 9. und 23. Lebensjahr bei einer Patientin mit spontaner Subarachnoidalblutung und Krampfanfällen demonstriert. Die Kenntnis der Größenzunahme dieser Hirngefäßfehlbildungen und ihrer hämodynamischen Folgen muß Veranlassung geben, die Indikation zur Totalextirpation zu erweitern und zu beschleunigen. Da eine exakte Diagnose und präoperative Beurteilung nur angiographisch erbracht werden kann, ist auch die Indikation zu dieser Untersuchungsmethode großzügig zu stellen.