Extravasatbildung nach Fornixrupturen bei der Infusionsurographie
G. Traumann, D. R. Holsten, G. Berndt · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1972 · Heft 10 · S. 429-433
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Nach Einführung der Infusionsurographie wurden in 3 Jahren 10 Fälle von Fornixrupturen beobachtet. Ein Kompressorium wurde nicht angewandt. In 7 der 10 Fälle wurde ein Ureterstein nachgewiesen. Es wird empfohlen, bei Verdacht auf Ureterstein eine normale Ausscheidungsurographie durchzuführen, da bei der Infusionsurographie durch die dreifache Kontrastmittelmenge und die verstärkte Diurese der intrapelvine Druck pro Zeiteinheit sehr viel schneller und stärker ansteigt als bei konventioneller Urographie.