Kamera-Kinematographie des Herzens*
W. E. Adam, G. Meyer, F. Bitter, H. Kampmann, G. Bargon, M. Stauch · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 1975 · Heft 07 · S. 19-26
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Als „Kamerakinematographie des Herzens” bezeichnen wir ein nuklearmedizinisches Verfahren, das ohne Anwendung eines Katheters die Mechanik des Herzens detailliert zu beobachten gestattet. Dazu ist lediglich die intravenöse Injektion von 10–15 mCi 99mTc-Human-Serum-Albumin und 10 Minuten später eine Aufnahme mit der Szintillationskamera von etwa 5–10 Minuten Dauer notwendig. Zu diesem Zeitpunkt hat sich das Radionuklid im Blut verteilt. Präkordiale Impulsschwankungen entsprechen intrakardialen Blutschwankungen während eines Herzzyklus. Ein R-Zacken-gesteuertes Mitteilungsverfahren erbringt ausreic…