CareLit Fachartikel
LG Hamburg schränkt Verantwortung von Verlagen bei Arzneimittelwerbung ein
Sander, A. · Pharma Recht, Frankfurt · 2006 · Heft 1 · S. 461 bis 462
Dokument
95137
CareLit-ID
Jahr
2006
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
–
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In einem Urteil vom 22. August 2006, Az. 312 0 336/06 mit Grundsatzcharakter hat das Landgericht Hamburg die Verantwortlichkeit von Presseunternehmen in Bezug auf den Pflichttext gemäß § 4 HWG bei Arzneimittelanzeigen deutlich eingeschränkt. Ausgehend von der Rechtsprechung des BGH1, wonach sich die Prüfungspflicht eines Presseunternehmens bei der Veröffentlichung von Werbeanzeigen Dritter auf grobe und eindeutige, unschwer erkennbare Wettbewerbsverstöße beschränkt, konkretisiert das LG Hamburg diese Verpflichtung in Bezug auf die Pflichtangaben gemäß § 4 HWG.
Schlagworte
HAMBURG
RECHTSPRECHUNG
URTEIL
ARZNEIMITTEL
BUNDESGERICHTSHOF
MEDIZINPRODUKT
INTERNET
INDUSTRIE
GESUNDHEIT
BERLIN
DEUTSCHLAND
BUNDESREGIERUNG
BEURTEILUNG
PATIENTEN
ÄRZTE
MEDIZIN