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LG Hamburg schränkt Verantwortung von Verlagen bei Arzneimittelwerbung ein

Sander, A. · Pharma Recht, Frankfurt · 2006 · Heft 1 · S. 461 bis 462

Dokument
95137
CareLit-ID
Jahr
2006
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Pharma Recht, Frankfurt
Autor:innen
Sander, A.
Ausgabe
Heft 1 / 2006
Jahrgang 28
Seiten
461 bis 462
Erschienen: 2006-10-01 00:00:00
ISSN
0172-6617
DOI

Zusammenfassung

In einem Urteil vom 22. August 2006, Az. 312 0 336/06 mit Grundsatzcharakter hat das Landgericht Hamburg die Verantwortlichkeit von Presseunternehmen in Bezug auf den Pflichttext gemäß § 4 HWG bei Arzneimittelanzeigen deutlich eingeschränkt. Ausgehend von der Rechtsprechung des BGH1, wonach sich die Prüfungspflicht eines Presseunternehmens bei der Veröffentlichung von Werbeanzeigen Dritter auf grobe und eindeutige, unschwer erkennbare Wettbewerbsverstöße beschränkt, konkretisiert das LG Hamburg diese Verpflichtung in Bezug auf die Pflichtangaben gemäß § 4 HWG.

Schlagworte

HAMBURG RECHTSPRECHUNG URTEIL ARZNEIMITTEL BUNDESGERICHTSHOF MEDIZINPRODUKT INTERNET INDUSTRIE GESUNDHEIT BERLIN DEUTSCHLAND BUNDESREGIERUNG BEURTEILUNG PATIENTEN ÄRZTE MEDIZIN