Aktivation epilepsietypischer Potentiale im EEG
W. Fröscher, H. Stefan · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 1980 · Heft 12 · S. 648-659
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei schwer diagnostizierbaren Anfällen erhärtet der Nachweis epilepsietypischer Graphoelemente im EEG den Verdacht auf das Vorliegen einer Epilepsie. Da im Routine-Wach-EEG epilepsietypische Potentiale auch bei gesicherter zerebraler Krampfbereitschaft fehlen können, werden Aktivationsmaßnahmen eingesetzt. Der Sinn dieser Methoden besteht in der Aktivation von epilepsietypischen Potentialen bei Kranken, hingegen darf die Aktivation nicht so stark sein, daß auch beim Gesunden steile Potentiale - die bei genügend starkem Reiz bei jedem Menschen provozierbar sind - aktiviert werden. Bewährt haben si…