Trachealstenosen bei Keloid-Dispositionen
H. Weidauer · Pädiatrische Praxis · 1980 · Heft 11 · S. 743-748
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei Patienten mit Keloidnarbendisposition ist bei vorhersehbarer Langzeitintubation ein hoher Prozentsatz an Trachealstenosen zu erwarten. Spätestens nach 48 Stunden sollte die Beatmung über eine Trachealkanüle erfolgen, wobei ein epithelisiertes Tracheostoma dem klassischen Tracheostoma vorzuziehen ist. Bei der Therapie narbiger Trachealstenosen - wie Stenosenexzision und End-zu-End-Anastomose bzw. Schleimhauttransplantation bei der Trachealrinne nach RETHI - hat sich die Umspritzung des Wundgebietes mit Triamcinolonacetonid zur Vermeidung einer Restenosierung durch Sekundärkeloide bewährt.