Familiäres Mittelmeerfieber – aktuelle Aspekte der Diagnostik und Therapie
Sebastian J. Saur · Arthritis und Rheuma · 2025 · Heft 04 · S. 252-260
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungDas familiäre Mittelmeerfieber (FMF) ist die häufigste monogenetische autoinflammatorische Erkrankung und betrifft vor allem Menschen mit mediterranem Migrationshintergrund. Ursache sind meist Mutationen im MEFV-Gen, die zu einer überschießenden Interleukin-1-vermittelten Entzündungsreaktion führen. Typisch sind wiederkehrende Fieberschübe, Serositis, Arthralgien und erysipelähnliche Hautveränderungen. Die schwerwiegendste Komplikation ist die AA-Amyloidose. Die Diagnose basiert auf klinischen Kriterien und genetischer Testung. Colchicin ist die Standardtherapie, bei Colchicin-Resistenz stehen mit…