CareLit Fachartikel

Familiäres Mittelmeerfieber – aktuelle Aspekte der Diagnostik und Therapie

Sebastian J. Saur · Arthritis und Rheuma · 2025 · Heft 04 · S. 252-260

Dokument
951813
CareLit-ID
Jahr
2025
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Arthritis und Rheuma
Autor:innen
Sebastian J. Saur
Ausgabe
Heft 04 / 2025
Jahrgang 45
Seiten
252-260
Erschienen: 2025-09-01 00:00:00
ISSN
0176-5167

Zusammenfassung

ZusammenfassungDas familiäre Mittelmeerfieber (FMF) ist die häufigste monogenetische autoinflammatorische Erkrankung und betrifft vor allem Menschen mit mediterranem Migrationshintergrund. Ursache sind meist Mutationen im MEFV-Gen, die zu einer überschießenden Interleukin-1-vermittelten Entzündungsreaktion führen. Typisch sind wiederkehrende Fieberschübe, Serositis, Arthralgien und erysipelähnliche Hautveränderungen. Die schwerwiegendste Komplikation ist die AA-Amyloidose. Die Diagnose basiert auf klinischen Kriterien und genetischer Testung. Colchicin ist die Standardtherapie, bei Colchicin-Resistenz stehen mit…

Schlagworte

Familiäres Mittelmeerfieber (FMF) Autoinflammation Colchicin-Resistenz IL-1-Inhibition AA-Amyloidose Arthritis und Rheuma