Maschinelles Lernen: Entscheidungshilfe in der HIE-Versorgung
N.N. · Neonatologie Scan · 2025 · Heft 03 · S. 187-188
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die hypoxisch-ischämische Enzephalopathie (HIE) ist weltweit eine der Hauptursachen für neonatale Morbidität und Mortalität. Bislang stellt die therapeutische Hypothermie (TH) die einzige klinisch etablierte Strategie zur Minderung neurologischer Folgeschäden dar. Dabei ist ein Therapiebeginn innerhalb der ersten sechs Lebensstunden entscheidend. Die Diagnose einer HIE und die Entscheidung zur Einleitung von TH stellen jedoch eine klinische Herausforderung dar. Der Einsatz maschineller Lernverfahren könnte dabei helfen, betroffene Neugeborene anhand routinemäßig erhobener Parameter frühzeitig zu identifizieren.