Pseudoepitheliomatöse Hyperplasie im Rahmen einer Tätowierung mit rotem Pigment
Anke Lücke, Thilo Gambichler, Laura Susok · Aktuelle Dermatologie · 2025 · Heft 06 · S. 190-194
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungMit der zunehmenden Prävalenz von Tätowierungen nehmen auch die damit assoziierten Nebenwirkungen zu. Pseudoepitheliomatöse Hyperplasien sind benigne, reaktive Proliferationen, welche mit einer Hyperplasie der Epidermis und des Adnexepithels einhergehen. Bei einem 61-jährigen Patienten kam es mehrere Wochen nach Stechen einer großflächigen farbigen Tätowierung am linken Unterarm, betont innerhalb der Areale mit rotem Pigment, zur simultanen Ausbildung von größenprogredienten, multilokulären, hyperkeratotischen Plaques. Nach histologischer Sicherung und klinisch-pathologischer Korrelation konnte di…