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Keine zusätzliche 10%-Abgabe für Chefärzte mit Altverträgen nach dem Gesundheitsstrukturgesetz – Urteil des Landesarbeitsgerichts Baden-Württemberg vom 12. 4. 1995

Hans-Jürgen Rieger · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1995 · Heft 40 · S. 1374-1376

Dokument
952448
CareLit-ID
Jahr
1995
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
Hans-Jürgen Rieger
Ausgabe
Heft 40 / 1995
Jahrgang 120
Seiten
1374-1376
Erschienen: 1995-01-01 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Nach Inkrafttreten des Gesundheitsstrukturgesetzes 1993 (GSG) vertraten die Krankenhausträger die Auffassung, daß liquidationsberechtigte Chefärzte mit Altvertrag (vor dem 1.1. 1993) in den Übergangsjahren 1993-1995 neben dem vertraglich vereinbarten Nutzungsentgelt eine zusätzliche Abgabe von 10% des ungekürzten GOÄ-Rechnungsbetrages an den Krankenhausträger abzuführen haben. In der Literatur wird diese Frage kontrovers diskutiert (1). Die Arbeitsgerichte Passau (2), Wuppertal (3) und das Landesarbeitsgericht München (4) haben sich der Meinung der Krankenhausseite angeschlossen.

Schlagworte

DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift