Kausale Behandlung der Glossopharyngeus-Neuralgie
B. U. Seidel, W. Winkelmüller · Aktuelle Neurologie · 1982 · Heft 02 · S. 71-73
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wird über eine 70jährige Patientin mit einer Glossopharyngeus-Neuralgie berichtet, für die als Ursache intraoperativ eine Kompression des Nerven durch eine atypisch verlaufende Arteria vertebralis sowie Arteria cerebelli inferior posterior verifiziert werden konnte. Nach Durchführung einer Mikroneurolyse und einer Interposition eines Gelfoam-Stückchens zwischen Nerv und Blutgefäß war die Patientin beschwerdefrei. Anhand dieses Falles und weiterer Mitteilungen in der Literatur (2, 4, 5) wird die Problematik der sogenannten idiopathischen Glossopharyngeus-Neuralgie erörtert.