HLA-Antigene und geschlechtsbedingte genetische Faktoren bei Myasthenia gravis*
A. Szobor, Eva Gyódi, Klára Onódy, Magda Klein, Gy. G. Petrányi, Susanne R. Hollán · Aktuelle Neurologie · 1980 · Heft 01 · S. 19-26
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Anläßlich des 7. internationalen Histokompatibilitäts-Workshops wurden bei 54 Patienten mit Myasthenia gravis und 84 Probanden als Kontrollpersonen die HLA-Antigene HLA-A, B, C und DR typisiert. In der ungarischen Bevölkerung ist die Antigenfrequenz von HLA-A1, B8 und DRw3 in der Patientengruppe signifikant höher als in der Kontrollgruppe. Dies zeigt sich besonders deutlich bei den Frauen. Es wird von einem Fall familiären Auftretens der Myasthenia gravis berichtet. Von 7 Schwestern leiden 6 an Myasthenia gravis (latent oder manifest); 1 Schwester, die 4 Brüder und die Eltern sind gesund. Keines…