Die Isoenzyme der alkalischen Serumphosphatase im Kindesalter unter antikonvulsiver Langzeitbehandlung mit Primidon
H. Fichsel*, S. Spieß · Klinische Pädiatrie · 1982 · Heft 05 · S. 332-334
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Primidonmonotherapie führt zu einer Aktivitätssteigerung der Gesamtaktivität der AP um etwa ein Drittel. Diese AP-Aktivitätssteigerung beruht auf einer alleinigen Vermehrung der Knochenisoenzymaktivität. Prozentual verringern sich die Anteile der Leber- und Dünndarmisoenzyme, ihre absolute Enzymaktivität scheint jedoch durch Primidon nicht eindeutig beeinflußt zu werden. Eine nennenswerte Induktion des Leberisoenzymes konnte im Gegensatz zu anderen Untersuchern nicht gefunden werden. Die mögliche Ursache der Knochenisoenzymvermehrung unter Primidonmonotherapie wird diskutiert.