CareLit Fachartikel

Hypomagnesiämisches Koma während Sepsistherapie bei akuter lymphatischer Leukämie - ein Fallbericht

F. Berthold, H.M. v. Hattingberg, F. Lampert · Klinische Pädiatrie · 1981 · Heft 02 · S. 114-116

Dokument
952897
CareLit-ID
Jahr
1981
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Klinische Pädiatrie
Autor:innen
F. Berthold, H.M. v. Hattingberg, F. Lampert
Ausgabe
Heft 02 / 1981
Jahrgang 193
Seiten
114-116
Erschienen: 1981-03-01 00:00:00
ISSN
0300-8630

Zusammenfassung

Zusammenfassung Bei einem 10jährigen Jungen kam es während der Initialbehandlung einer akuten lymphatischen Leukämie zunächst zu einer Uratnephropathie und Anfang der 3. Therapiewoche zu einer Staphylokokkensepsis. Unter der Sepsisbehandlung entwickelte sich eine Hypomagnesiämie mit generalisierten zerebralen Krämpfen und einem 30 Std. dauernden schweren Koma, das durch Magnesiumsubstitution erfolgreich behandelt werden konnte. Der mögliche additive Effekt von Nephropathie, Gentamicin und Furosemid in bezug auf die Magnesiumausscheidung wird erläutert und sollte zu weiteren Beobachtungen anregen.

Schlagworte

Klinische Pädiatrie