Radiologische Diagnostik und Strahlentherapie beim Wilms-Tumor
J. Kutzner · Klinische Pädiatrie · 1981 · Heft 03 · S. 225-229
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Durch Einführung der Computertomographie und der Ultraschalluntersuchung ist die Diagnostik des Wilms-Tumors erweitert worden. Auf Grund der Kombinationsbehandlung von Chemotherapie, Operation und Strahlentherapie scheint es gerechtfertigt, zur Verringerung der Nebenwirkungen eine Dosisreduktion in Abhängigkeit vom Kindesalter und der Tumorausdehnung auf 20-30 Gy durchzuführen. Eine präoperative Bestrahlung soll bei großen Tumoren bessere Operationsmöglichkeiten bieten. Auf eine Bestrahlung bei Säuglingen im Stadium I und II sowie bei Kindern im Stadium I kann verzichtet werden.